Teich-Innenfilter

Teich-Innenfilter bzw. Unterwasser-Filter werden direkt im Gartenteich platziert. Bei dieser Filtermethode wird ein Filterkörper über einen Schlauch mit einer passenden Teichpumpe verbunden und in ca. 40 cm Wassertiefe platziert. Wichtig ist, dass der Filterkörper nicht direkt auf dem Teichgrund stehen sollte, weil er sonst sehr schnell durch die Ablagerungen am Boden verstopfen würde. Besser ist es, den Filter auf einen Ziegelstein oder eine ähnliche Unterlage zu stellen. Um eine möglichst hohen Wasserzirkulation zu erzielen, sollte der Filterkörper auch möglichst weit von der Teichpumpe entfernt platziert werden.

Auf dem Markt sind auch integrierte Geräte erhältlich, die Teichfilter und Teichpumpe in einem Gerät vereinen. Weil Filterkörper und Teichpumpe hier räumlich eng beieinander liegen, empfiehlt es sich bei diesen Gerätetypen, den Wasserablauf über eine Wasserdüse, einen Bachlauf oder Wasserlauf zu leiten, um die Wasserzirkulation zu erhöhen.

Das Filtermaterial der Innenfilter besteht aus Schaumgummischwämmen. Diese setzen sich mit der Zeit mit den angesaugten Schmutzablagerungen zu und machen eine Reinigung des Filters erforderlich. Die Reinigung der Filterschwämme sollte am besten unter fließendem Wasser erfolgen. Sie sollte jedoch nicht zu gründlich erfolgen, damit nicht sämtliche für die biologische Filterung notwendigen Mikrobakterien ausgespült werden.

Unterwasserfilter haben jedoch zwei entscheidende Nachteile. Ihre biologische Filterwirkung ist begrenzt, denn sie wirken fast ausschließlich mechanisch. Außerdem sind sie relativ schwierig zu warten, weil es sehr umständlich ist, einen glitschigen Teichfilter aus dem Teich zu holen und zu reinigen.

Aus diesen Gründen eignen sich Unterwasserfilter nur für für kleinere Gartenteiche mit einem Wasservolumen von max. 5 m³.

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